Während der dunklen Jahreszeit, in Mitteleuropa von Oktober bis Mai reichend, ist die tägliche Zeit der Sonneneinstrahlung kürzer geworden, so dass dieses ultraviolette Licht des Sonnenspektrums auf ein Minimum begrenzt wird. Dieses ultraviolette Licht wird durch die Augen aufgenommen und führt in einem bestimmten Hirnabschnitt zur Ausschüttung eines Hormons, das für die Regulationsvorgänge im Zentralnervensystem eine große Rolle spielt. Es ist mitverantworlich für den Tag-Nacht-Rythmus, hilft dem vegetativen Nervensystem, sich gegen Außenreize besser abzuschirmen, wirkt mild antriebsfördernd und stimmungsheben.

Mit einer speziellen Lampentechnik gelingt es, dieses ultraviolette Licht auszustrahlen, um dem Organismus dadurch die Möglichkeit zu geben, die hormonellen Störungen im Zentralnervensystem auszugleichen. Meist ist eine begleitende Therapie mit Medikamenten notwendig.