Das Schröpfen ist weltweit seit Jahrtausenden fester Bestandteil der Heilkunde. Es wurde und wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin, in der Ayurvedischen Medizin, im alten Griechenland, in der indianischen Heilkunde und in der europäischen Volksmedizin angewendet.

Bei der Schröpftherapie werden gläserne Schröpfköpfe mit Unterdruck auf spezielle Hautregionen, die teilweise mit inneren Organen in Verbindung stehen (Reflexzonen) fixiert. Durch den entstehenden Unterdruck wird die Haut angesaugt. Dadurch wird eine Steigerung der Gewebedurchblutung erzeugt. Dies hat therapeutische Auswirkungen auf innere Organe und die regionalen Haut-Muskelsysteme. Bevorzugter Ort der Anwendung ist die Rückenregion.

Verhärtete Muskelregionen werden behandelt, und gestörte Regelkreissysteme werden angeregt, um das Selbstregulationspotenzial zu aktivieren.

Bei der "kombinierten" Quaddelbehandlung wird mit einer Feinnadel ein Medikament unter die Haut gespritzt, so dass kleine Erhebungen (Quaddeln) entstehen. Dieses Medikament wird nach und nach vom Körper wieder abgebaut. Durch dieses Medikament erzielt man eine längere Vor-Ort-Wirkung und verbessert gleichzeitig die Durchblutung.

Die Behandlung wird durchgeführt von den Medizinischen Fachangestellten.

Behandlungsdauer
Eine Sitzung dauert jeweils 20 Minuten. In der Regel ist eine Behandlung einmal in der Woche sinnvoll.

Kosten der Behandlung
Trotz mittlerweile belegter guter Behandlungserfolge wird die "Quaddel + Schröpfen" Technik von den gesetzlichen Krankenkassen noch nicht anerkannt. Die Kosten hierfür werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) berechnet.